Medikamente stellen im Pflegeheim: Herausforderungen im Alltag
Internes vs. externes Stellen: Eine Studie aus sechs Pflegeheimen zeigt deutliche Unterschiede bei Fehlerquoten. Ergebnisse, Einordnung, Praxis.
Die Studie im Überblick
Das Stellen von Medikamenten ist einer der sensibelsten Prozesse in der stationären Pflege. Es erfordert Fachwissen, Konzentration und Zeit. Im Alltag wird es jedoch häufig unterbrochen, parallel zu anderen Aufgaben erledigt oder durch kurzfristige Medikationsänderungen erschwert. Eine 2024 veröffentlichte Studie liefert Zahlen dazu, wie stark die Art des Stellens die Fehlerhäufigkeit beeinflusst.
Die Untersuchung erschien im April 2024 in der Fachzeitschrift „Prävention und Gesundheitsförderung“. Verglichen wurden sechs stationäre Pflegeeinrichtungen. In einem Teil der Häuser stellte das Pflegepersonal die Arzneimittel selbst, in den übrigen übernahm das eine Apotheke oder ein Blisterzentrum. Die Daten wurden zwischen Februar und Ende Juli 2022 erhoben. Insgesamt wurden über 29.000 einzelne Medikamente geprüft.
Bezogen auf den gesamten Stellvorgang war rund jeder sechste intern gestellte Vorgang betroffen.
Was das für die Praxis bedeutet
Persönlicher Austausch
Sie möchten prüfen, ob externes Stellen für Ihre Einrichtung oder Apotheke sinnvoll ist? Sprechen Sie uns an: Am 12. und 13. November sind wir auf dem Deutschen Pflegetag im hub27 Berlin, Stand 37.